Die Kleinregion Hengist besteht aus den Gemeinden: Hengsberg, Lang, Lebring-St. Margarethen und Wildon.

Die Kleinregion Hengist geht aus dem Kulturpark Hengist hervor, den die Gemeinden Hengsberg, Lebring-St.Margarethen, Weitendorf (seit 2015 mit Wildon fusioniert) und Wildon zur Erhaltung und Erforschung von archäologischen Funden rund um den Buchkogel im Sommer 2004 gegründet haben.

Mit dem Kulturpark Hengist ist es gelungen, in interdisziplinärer Weise auf Kultur und das Brauchtum in der Region aufmerksam zu machen und diese gemeinsam mit der Bevölkerung aufrechtzuerhalten bzw. wiederzubeleben. Seit Jänner 2010 gehört auch die Gemeinde Lang zum Kulturpark Hengist.

Hengistgulden

Der Hengistgulden wird als Zahlungsmittel in der Kleinregion verwendet, um die regionale Wirtschaft zu stärken. Die Gutscheinsumme ist in der vollen Höhe einzulösen – ein Aushändigen von Bargeld als Restgeld ist nicht vorgesehen bzw. wäre zweckwidrig.
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schnabel mayer hengistBgm. Schnabel übernimmt Kleinregionsvorsitz

Amtsübergabe: Bgm. Joachim Schnabel übernimmt von Bgm. Johann Mayer den Kleinregionsvorsitz.

Im September fand, die nach den Gemeinderatswahlen notwendige konstituierende Kleinregionsversammlung, statt. Schwerpunkt dieser Sitzung war ein Rückblick über die vergangene Periode und die Wahl des neuen Vorstandes.

Schwerpunktmäßig wurde vor allem im Bereich der Müllwirtschaft in den sechs Altgemeinden zusammengearbeitet. So konnte das Service für den Bürger durch den zeitlichen Zusammenschluss der Abfallsammelzentren und durch die Einführung der Hengist-Bürgerkarte erhöht werden. Bei der Wahl wurde Bürgermeister Joachim Schnabel aus der Gemeinde Lang zum neuen Vorsitzenden gewählt, als Stellvertreter fungiert Bürgermeister Helmut Walch aus Wildon und die Agenden des Kassiers übernimmt Bürgermeister Ing. Franz Labugger aus Lebring-St. Margarethen.
Zum Start der neuen Periode wurde das neu ins Leben gerufene Gutscheinsystem der Kleinregion präsentiert: "Der Hengistgulden".

Hengist

Als „Hengist“ bezeichnen mittelalterliche Urkunden den Höhenzug von Buchkogel, Wildoner Schlossberg und Bockberg sowie dessen westlichen Ausläufern. Im 10./11. Jahrhundert befand sich in diesem Bereich die Hengistburg als Sitz des Markgrafen der Mark an der mittleren Mur, die im Westen bis zur Koralm, im Norden bis zur Kalten Rinne bei Röthelstein, im Osten bis zur Wasserscheide zwischen Mur und Raab und im Süden bis etwa an die heutige Landesgrenze des Bundeslandes Steiermark reichte.

Dieses Territorium bildete die Keimzelle der nachmaligen Steiermark. Die Siedlungsgeschichte dieser Region an mittlerer Mur, Kainach und Laßnitz reicht – einzigartig in der Steiermark und darüber hinaus – über 6000 Jahre zurück. Sämtliche menschliche Kulturepochen sind hier, zum Teil überreich archäologisch nachweisbar. Mit dem Basaltvorkommen in Weitendorf und seinen Mineralien und Fossilien liegt auch ein international bedeutendes Denkmal der Erdgeschichte im Kulturpark www.hengist.at.
Die sechs Gemeinden der Kleinregion liegen „rund um den Hengist“, daher gibt es eine starke Identifikation mit dem „Hengist“, der aus diesem Grund auch Namensgeber für die Kleinregion ist.

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